untitled 5

von blutundkaffee

kleine lochologie.

ich bin eine frau und ich habe ein muschiloch.
und dass da ein loch ist, das kommt ja nicht von ungefähr. das ist ja nicht einfach so da. es ist ein loch, das heißt, da fehlt etwas und da gehört was hinein. das ist das selbe prinzip, wie das mundloch, wo das essen hineinkommt. und der grund, warum in den augenlöchern augen drinstecken, und man in der nase bohrt, weil da rotz drin steckt und warum mit wattestäbchen in den ohren bohren so angenehm ist. durch das arschloch wandern dicke würste ins klo hinein, nagut, das arschloch ist sowieso nochmal ein eigenes kapitel, nichts desto trotz – es ist jeden tag beschäftigt. aber das muschiloch, das arme einsame muschiloch einer paarungswilligen singlefrau im besonderen, das ist einfach nur ein leeres, gieriges, ungestopftes loch.

da gibt es doch ein physikalisches gesetz dazu, irgendwas mit ausgleichenden energien wird es wohl sein. wenn das hier mal ein physiker liest, möge er mir das erklären.
(wenn es ein geiler physiker ist – auch gern anhand eines direkten anwendungsexperimentes.)