untitled 11

von blutundkaffee

kannst du dich erinnern, an jene nacht im frühling, es graute schon der morgen.
susann und ich kamen dich besuchen, in deiner kleinen garconiere. du hattest als bett nur eine matratze auf dem boden liegen. wir tranken kaffee und lagen herum, du spieltest leise musik. die zeit verging langsam.
es war erst zwei wochen her, seit wir von unserer reise zurückgekommen waren, von einem fernen kontinent. dort wohnten wir drei wochen lang im haus meiner verwandten und taten so, als wären wir ein pärchen. niemand zweifelte daran, wir klebten ständig an einander. es war eine wilde affaire unter dem deckmantel junger liebe, wir genossen das spiel. wir waren auf der anderen seite der erde, wir waren frei und ungezwungen. jeder morgen begann damit, dass du angefangen hast, meine löcher zu streicheln, während ich noch schlief. ich wachte auf und du warst das erste, das ich spürte. wir fickten leise, damit uns keiner hörte, damit sie uns nicht zu sehr hörten, damit sie sich nicht gestört fühlten von unserem gestöhne. vor dem tag der rückreise schliefen wir die ganze nacht nicht, erst im flugzeug grubst du deinen lockenkopf in meinen schoß und schliefst ein. wir wussten, dass wir einander bald verlieren würden. und ich verlor dich an susann.
susann war meine beste freundin und ich teilte dich mit ihr. sie hat dir gleich gefallen. schlank, rothaarig, zerbrechlich, mit einem süßen apfelarsch. der arsch hat es dir angetan, du hast deine hand laut aufklatschen lassen, auf der blassen haut, bis sie ganz rosa wurde. und gefickt hast du ihn ihr, davon hat sie mir aufgeregt erzählt. 

in jener nacht, als wir zwei dich besuchten, teilten wir zu dritt ein bett. der morgen graute zaghaft, ich weiß es noch, es war ein blaues licht, wie verwässertes indigo, gemischt mit straßenstaub. du  küsstest mich, dann küsstest du susann, wir wälzten uns zwischen den laken. du schobst ihr shirt hoch und nahmst ihren kleinen busen in den mund. du hast an ihm gesaugt, ihn geleckt, mit den zähnen an den warzen gezogen. deine hand ließ sie nicht los, als du mich küsstest, als deine andere hand in meine hose glitt und sich auf mich legte, sich an mich rieb, in mich kroch. die musik hatte aufgehört zu spielen und es war still. wir sagten kein wort, die zeit verging beinahe gar nicht mehr. unter der decke zogst zu mir die jean und das höschen ein stück hinab, gerade einmal soweit wie es nötig war, um in mich einzudringen. susann küsste dich, du spieltest mit ihren brüsten, ich stöhnte leise auf und schloss die augen. 

das war das letzte mal, dass ich dich sah. nachdem ich zwei stunden später aus der tür und auf die straße trat, ließ ich dich mit susann zurück. sie erzählte wochen später noch, dass sie dich traf und dir die haare schnitt.