untitled 13

von blutundkaffee

ich rasiere mich nach schema f. heißt: gibts nen fick, wird rasiert. ist ruhe auf den barrikaden, sprießt der pelz gemütlich vor sich hin. stört mich überhaupt nicht, wenn ich untenrum aussehe wie carlo pedersoli. manchmal ist es sogar praktisch: man kann an der länge des vertikalen lippenbärtchens ablesen, wann man das letzte mal besuch hatte.
manchmal erwischt mich einer unvorbereitet, nun ja, da müssen dann alle beteiligten damit leben. tu ich halt ein bisschen auf hippie, macht nichts. ist ja nicht so, dass ‚mal was anderes‘ nicht interessant wäre für die jungs, die sonst nur blankrasierte teenie-muschis zu sehen bekommen, wie das bei frauen meiner generation nun weitestgehend zu tragen üblich ist. 

findet ein auserwählter zwischen meinen marmorschenkeln eine unschuldige, nackte spielwiese, heißt das: ich hatte schon erwartet, dass du soweit kommst, junge. da hat er natürlich keine ahnung von. denkt sich, das sei wohl immer so. macht nichts. bleibt mein kleines geheimnis. 

zum schluss noch ein spontanes gedicht:

ich hab ein frisch bezogen bett,
in dem zu liegen es sehr nett.
man kann darin doch nicht nur liegen,
sondern auch ficken
bis sich die balken biegen.

ta-daa!