untitled 21

von blutundkaffee

ich menstruiere.

menstruieren ist seltsam. als würde der weibliche körper neustarten, den ganzen bitch der letzten vier wochen abstreifen und zu einem unschuldigen, weißen blatt papier werden, ein sauberes laken. das bett im inneren der höhle wird neu bezogen und bereit gemacht für neue ferkeleien.
und alle gedanken sind wie fortgewaschen. alle quälenden emotionalen downward spirals aufgebrochen, kein druck, kein drama mehr. das licht dringt durch die augen in die hohle schädeldecke und flutet sie mit warmer stumpfsinnigkeit, gleich einem liter frischen pferdespermas.

und dabei wollte ich einen mösenhaiku schreiben.