untitled 32

von blutundkaffee

du spendest keinen trost, mann der zweifel, junge aus stein und stahl, bergfuchs.
jede nacht, ein bett aus nägeln, jede nacht sich zu schlafe spießen an der raserei, und erst in den letzten, sich so tückisch echt anfühlenden traumbildern der morgenstunden zur ruhe finden, endlich etwas finden, einen arm, der wie ein flügel ist, ein flüchtiger, warmer blick an einer aufgelassenen bushaltestelle.

nacht für nacht spinne ich stetig deinen stahl zu drähten und mahle deinen stein zu feinem sand. mühelos, als wäre ich für diese aufgabe wie geschaffen.
und wenn kein trost, so denn zumindest material für inseln und kathedralen.